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Das Bild zeigt Bäume in der Natur

Geschichte:

Auf Initiative und in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Forstinspektorat eröffnete Johannes Zoja 1959 den Forstgarten Klosters. Der Pflanzgarten liegt auf 1250 m, in einer idealen Höhenlage für die Aufzucht von Pflanzen der höheren Berglagen, um den Bäumen die Anpassung an die klimatischen Bedingungen zu bieten.

Damals bestand ein enormer Pflanzenbedarf für die Wiederaufforstungen der grossen Windwurfflächen oberhalb Klosters-Alpenrösli 1954 und oberhalb Monbiel im Jahre 1956.

Unter sehr harten Arbeitsbedingungen wurden die Wiesen mit dem Pferdepflug beackert, wobei zahlreiche grosse Steinbrocken zum Vorschein kamen, die einzeln gesprengt werden mussten. In den ersten Jahren wurden vorallem Fichten aufgezogen. Erst mussten sämtliche Arbeiten, wie das Verschulen und Ausheben der Pflanzen von Hand durchgeführt werden, nach und nach kamen dann Maschinen zum Einsatz. Eine besondere Herausforderung stellte die Nachzucht von 40'000 Arven für die Versuchsflächen Stillberg dar. Der Aufwand gestaltete sich sehr aufwendig: von der Zapfenernte in den verschiedenen Tälern über das fachgerechte Lagern der Nüsschen, das Aussäen und die jahrelange Pflege vergingen acht Jahre, bis die Jungpflanzen an ihrem Platz ausgepflanzt werden konnten.

1979 übernahmen Johannes und Utti Zoja die Leitung und die Verantwortung des Betriebes. Ab 2001 führt Sohn Markus Zoja den Betrieb, wobei Johannes Zoja mitarbeitet.

Der Bedarf an Aufforstungspflanzen ging zurück und die Bedeutung für Gartenpflanzen nahm stetig zu. Die Forstpflanzen helfen der Hangstabilisierung für gefährdete Rutschhänge und zur Wiederaufforstung schwer erneuerbarer Waldzonen, wobei Weisserlen, Grünerlen, verschiedene Weidenarten, Traubenkirschen, Vogelbeeeren und Bergahorne angeboten werden.

Im Sortiment Gartenpflanzen bieten wir ein breites Spektrum für den Privatkunden an.